Die erste Arbeitswoche begann mit einer Einführung in der Winery. Es gab viel Papierkram zu erledigen. Hauptsächlich ging es um die Bezahlung und die verschieden Policys in der Wimery, wie Harrasment, Safety und so weiter. Wir waren damit um zwölf fertig. Mittags fuhren wir dann gemeinsam in die Northbridge Mall nach Salinas um uns MiFi’s zu kaufen und Bankkonten einzurichten. Mit dem MiFi gab es keine Probleme und ich nutze es während der Wartezeit in der Bank. Nach kurzer Zeit war ich Konto- und Kartenbesitzer bei der Bank of America. Ein Bankkonto einrichten in den USA geht echt schnell und die Karte bekommt man auch gleich, mit selbst erstelltem Pin.
Am Dienstag wurde in der Firma ein Sicherheitstrainimg abgehalten, an dem wir mit allen Angestellten und Saisonarbeitern teilnahmen. Zu Beginn wurden wir in Gruppen eingeteilt und durchliefen dann alle fünf verschiedenen Stationen. Es ging um allgemeine Sicherheit, Hitzestress, Streching, Umgang mit Chemikalien, Logout/Tagout, das Arbeiten im Tank, Abgesperrte Bereiche, Erste Hilfe und vieles mehr. Das Beste kam zu Schluss, das Training mit dem Feuerlöscher. Nach der Mittagspause wurden wir dann in die verschiedenen Kellerbereich eingeteilt. Ich selbst war im Red Cellar, wo im Herbst die Roten Trauben verarbeitet werden. Uns wurde hauptsächlich alles gezeigt und erklärt, gearbeitet haben wir nichts.
Am Mittwoch morgen gab es das übliche Sicherheitsmetting. Es wird jede Woche abgehalten und diesmal war es hauptsächlich eine Reflexion über den gestrigen Tag und das was dort neu gelernt wurde. Danach ging es wieder in den Fed Cellar, dort starteten wir einen Transfer in die Tankfarm, am anderen Ende des Geländes. Zuerst wurden die Leitungen aufgebaut. Als dann auch die Arbeiter in der Tankfarm mit ihren Vorbereitungen fertig waren reinigten, desinfizierten und spülten wir die Leitung. Die Kommunikation über längere Strecken erfolgt über Funkgeräte. Nach dem wir dann mit dem Pumpen des Wein angefangen hatten, starteten wir die Reinigung der Traubenannahme, welche wir dann mit einigen Breaks bis zum Feierabend fortsetzten. Mittags spielten wir dann gegen die Jungs vom Braggahaus Fußball und gewannen.
Am Donnerstag morgen wurden wir neu eingeteilt. Ich landete in der Tankfarm. Beim allmorgendlichen Meeting wurde ich dann Danny zugeteilt, er ist verantwortlich für das Be- und Entladen der Trucks. Am ersten Tag war es einfach. Wir hatten nur eine Charge auf vier Trucks zu verladen, die auch alle im Laufe des Morgens kamen. Am Nachmittag machten wir uns daran die Fittings in 6″-Schläuche zu hämmern. Hierzu legten wir die Schläuche in Heißes Wasser und hämmerten dann die Fittings in die Schläuche, die wir mit der Gabel des Gabelstaplers fixierten. Nach der Arbeit fuhren wir dann Einkaufen, wenn sich vier Männer jeden Tag Für die Arbeit Sandwiches machen, dann sind zwei Brote gar nichts.
Freitags war ich dann wieder in der Tankfarm. Auch heute waren es wieder vier Trucks, allerdings waren auf der Workorder nur drei verzeihnet, da die zweite Seite nicht angeheftet war. So mussten wir, nachdem wir schon alles gespült und mit dem Abbau der Leitungen begonnen hatten alles wieder herrichten. Wir wurden damit gerade fertig als der Truck kam. Nach dem zweiten Abbau machten wir uns dann wieder anndie Schläuche. Danny hatte bei der Maintenve eine Erhöhung der Temperatr des heißen Wasser angefordert und wir fixierten die Schläuche mit einer zweiten Palette von oben. Damit ging alles besser. Allerdings konnten wir unsere Arbeit nicht beenden, da nicht genügend Schlauchbinder da waren. So machten wir uns ans Housekeeping fürs Wochenende, wir räumten mit den anderen Schläuche, Fittings usw. auf ihren Platz. Außerdem gaben wir Trockeneis in die nicht vollen Tanks, als Oxidationsschutz.
Abends machten wir ein Barbecue im Braggahaus.
Am Samstag morgen fuhren wir nach Monterey. Dort war eine Auktion für hochwertige Autos, die man sich auch einfach so anschauen konnte. Auf dem Heimweg aßen wir im Hometown-Buffet. Danach verbackten wir drei Stunden im Walmart. Abends gingen wir dann noch Bowlen und veranstalteten bei uns im Haus eine “”"Party.
Am Sonntagmittag wollten wir dann nach Arroyo Seco fahren. Allerdings mussten wir erst noch Fernando suchen, unseren argentinischen Mitbewohner. Er hat sich von einem Mexikaner, der die Weinberge um unser Haus bearbeiten und den Garten am Haus pflegt die Gegend zeigen lassen und dabei vergessen uns Bescheid zu sagen und dass wir um 13Ihr losfahren wollen. Nach einer Stunde haben wir die beiden dann beim Bragahaus gefunden. Nach einer Dreiviertel Ytunde Fahrt kamen wir in Arroyo Seco an und wanderten dann noch 45 min zu Gorge. Einem kleinen Becken im Fluss. Dort gingen wir schwimmen und machten uns aber zeitig wieder auf den Heimweg, damit wir noch rechtzeitig zu Sycamors Cellars kommen, einem Weingut, welches auf dem Heimeg liegt. Hier bekamen wir eine komplette Weinprobe. Der Weinmaker war ganz begeistert von uns 18 und verlangte nichts für die Probe.
Damit war die erste Arbeitswoche ereignisreich und unterhaltsam verklungen. Mal sehen was Kalifornien weiterhin so zu bieten hat.