Mein erster Tag auf dem Weg in die USA begann um viertel vor sieben MESZ. Nach dem Frühstück wurden noch die letzen Sachen gepackt. Hauptsächlich Ladegeräte und Elektronik.
Um 8:33 ging es mit dem Bus los Richtung Frankfurt. In Mainz stieg ich mit meinem Riesen-Trolley, meinem Rucksack und der Fototasche um in die S8 Zum Flughafen. Dort kam ich gegen zehn an und checkte bei United ein. Ich kam gerade noch rechtzeitig, den hinter mir wurde die Schlange immer länger. Dank unsere Kellerwaage hatte ich mit dem Gewicht des Trolleys kein Problem.
Nach dem einchecken machte ich mich auf zur Sicherheitskontrolle. Hier kam ich sehr durch gut, nämlich als Erster in der gerade geöffneten Schleuse. Danach hieß es warten. Als ich am Gate A65 im Terminal 1 ankam und meinen Platz zum warten einnahm dockte gerade die Machine dort an, die um 12:20 nach Washington DC fliegen sollte. Sie sollte ihren Platz aber so schnell nicht verlassen…
Während meiner Wartezeit konnte ich schön Flugzeuge fotografieren, leider kam mir aber kein A-380 vor die Linse. Auch konnte ich beobachten wie sich Techniker am Triebwerk der wartenden Machine zu schaffen machen. Da dachte ich schon das etwas nicht stimmt. Als dann kurz vor Abflug die Passagiere wieder ausstiegen, war klar das etwas nicht stimmte. Kurze Zeit später sah ich dann eine United 747 landen und auf dem Vorfeld parken. Als dann das Boarding begann wurden wir mit Bussen zu dieser 747 gefahren. So waren kurz nach 14:00 Uhr zwar alle Passagiere im Flugzeug, aber es wurden am ihm noch Arbeiten durchgeführt, sodass wir erst mit 50min Verspätung starten konnten.
Beim Start konnte ich noch einen Blick auf meinen früheren Ausbildungsbetrieb, das Weingut Raddeck werfen. Kurz bevor Wolfsheim ins Blickfeld kam sind wir leider schon in die Wolken Eingetaucht.
Der Flug verlief sehr ruhig und das Fernsehprogramm war recht ansehnlich. Die Landung nach rund 11 Stunden war kaum zu spüren. Bei der Immigrationsbehörde wählte ich jedoch die falsche Schlange. Die ersten beiden Personen kammen noch gut durch, aber dann gab es Probleme mit einer italienischen Familie, bzw deren Kindern, und einem älteren russischen Ehepaar, welches kein englisch sprach und verstand. Sie konnten erst nach längerer Suche nach einem russisch sprechenden Reisenden abgefertigt werden. Bei mir lief dann alles reibungslos, auch meinen Koffer erblickte ich hei der Gepäckausgabe sofort.
Allerdings war mein Shuttle ohne mich losgefahren, da ich es um zehn Minuten verpasst habe. Weitere zehn Minuten benötigte ich um ein funktionierendes Telefon zu finden. Fas erste bekam kein Freizeichen, das zweite nahm keine Münzen an, am dritten Apparat konnte ich dann endlich Jamie anrufen, der mich am Absetzpunkt des Shuttles abholen sollte. Er war erfreut, dass ich mich verspätet hatte, den so musste er nur einmal fahren. Denn im nächsten Ahuttle traf ich dann auf meine beiden Mitbewohner aus Italien, Luigi und Milena. Am Ansetzpunkt des Shuttle warteten Jamie und Igor auf uns. Igor war letztes Jahr schon Intern und kam dieses Jahr wieder, ein gutes Zeichen für das Arbeiten bei Constellation, will ich hoffen.
Beide fuhren uns dann in unsere Haus im nirgendwo zwischen den Weinbergen, die früher zur Robert Mondavi Winery gehörten. Nach einer kurzen Hausführung und dem Zeigen der Lebensmittel verabschiedeten sich Igor und Jamie. Da wir das Haus noch für uns alleine hatten nahm sich jeder eines der drei Schlafzimmer. Ich packe noch meinen Koffer und legte mich nach meinem 24-Stunden-Tag ins Bett. Luigi und Milena aßen noch zu Nacht, davon bekam ich aber nicht mehr viel mit, da ich direkt einschlief…