Wochen zwei und drei

Nach einer etwas längeren Pause Kommt hier der nächste Post. Ich nutze einfach mal meinen freien Tag um ein bisschen  was zu schreiben, ohne den Druck immer etwas unternehmen zu müssen. ;)

Die zweite Arbeitswoche verbrachte ich wieder in der Tankfarm. Montags und Dienstag arbeitete ich mit Sergio am Chiller. Das heißt wir haben eigentlich nur gewartet. Den bis zwei mal 1,2 Mio Liter von 20 auf -2° herunter gekühlt sind, das dauert schon eine Weile, selbst bei einer Leitsung von 300-400l die Minute. Dienstag ging es nicht so gut voran, den es gab Probleme mit den Strom und in der gesamten Winery ging zweimal der komplette Strom aus. Das erste mal ereignete sich Nachts um halb vier. Die Bewohner von Girlshouse und Braga wurden vom Jamie angerufen, sie bräuchten heute nicht zu kommen, da es wegen den Stromausfall nicht viel zu tun gäbe. Auch uns hat er versucht anzurufen, wir waren jedoch früher los gefahren, da wir vor der Arbeit unser Auto noch Tanken wollten. Und so wunderten wir uns wo die anderen blieben. Sie kamen jedoch um 9 dann auch in die Winery, da doch wieder Alles lief.

Mittwochs hatten wir dann unser CAEP-Seminar. Kursteilnehmer waren hauptsächlich wir 17 aus Gonzales, dann noch ein Italiener und ein Portugiese aus der Schwesterwinery Estancia in Soledad, eine Italienerin und eine Spanierin von Scheid und ein Chinese, von dem ich nicht mehr weiß wo er her war. Das Seminar begann mit einem Donut- und Früchtefrühstück. Nach diesem ging es los mit der Vorstellungsrunde, das heißt Namen und Herkunftsland. Im Laufe des Seminars bekamen wir Informationen über CAEP (Geschichte, Angebote und Aufgaben), Steuern, Führerschein, Kultur und einiges mehr. Zwischen den einzeln Blöcken wurden einige Preise velost, um diesen zu erhalten musste man sich dann noch ein mal kurz vorstellen und etwas über sich und seine Gründe nach USA zu kommen erzählen. Zum Mittagessen gab es Pizza. Als Abschluss gab es eine kleine Weinprobe mit Weine von verschiedenen Constellation-Winerys.

Donnerstags und Freitags war wieder arbeiten angesagt. Nun war ich zusammen mit Jose an der R.O. um die VA auf .7 zu senken. „Hää, was soll das den sein?“ so habe ich auch gedacht, bis ich darauf kam, dass wir mit Hilfe der Umkehrosmose (Reverse Osmosis) die flüchtige Säure (Volitale Acid) auf 0,70 g/l senkten. Hierzu wurde mit Hilfe der Umkehrosmose der Alkohol aus dem Wein entfernt, in diesem flüchtigen Anteil befand sich auch die flüchtige Säure. Diese Permeat wurde dann durch Filterzylinder geleitet, die Aktivkohle enthielten und danach wieder dem Wein zugesetzt. In diesen Zylindern wurde die flüchtige Säure bei pH-Werten von 7-13 gebunden. Sank der pH-Wert unter 7, wurde die Zylinder mit 50%iger Natronlauge gespült,um sie wieder zu regenerien. Nach der Regeneration wurden sie 50min mit Wasser gespült, um die Natronlauge auszuwaschen. Donnerstags nach der Mittagspause wurden dann vier Interns von unseren „Papa“ Jamie über Funk in sein Büro gerufen. Wir rätselten, was wir den dort sollten oder was wir falsch gemacht hätten. Nach 45 bangen Minuten gingen wir dann zu Jamie. Dort trafen wir dann auch Bruce, den Senior Winemaker für die Weissweine. Uns vieren wurde gesagt, dass jedes Jahr einige der Interns die Winemaker unterstützen dürften, und nicht nur als Operator im Keller arbeiten müssen. Am Freitagmittag hatten wir dann eine Verkostung mit allen Winemakern. Zuerst wollten sie unsere Meinung zu einem Wein wissen. Danach probierten und besprachen wir dann eineiige Constellation-Weine. Danach ging es für eine Halbe Stunde wieder zurück an die Arbeit und dann ins Wochenende. Aber vorher erhielten wir noch unseren ersten Paycheck!! Denn wir nach der Arbeit direkt zur Bank brachten und am Automaten einlösten.

Am Freitagabend ging es dann mit allen nach Monterey, genauer gesagt ins „Hippodrome“. Der Club war nicht ganz voll aber die Musik war gut und wir hatten Spass, bis wir dann kurz vor zwei recht plötzlich aufbrachen, den einige von uns wurden grundlos von einigen Gästen angepöbelt und wir wollten keinen Ärger. So setzten wir die Party  im Clubhouse, auch mit einer kleinen Tanzstunde, fort. Am Samstag taten wir dann nicht viel, außer ein bisschen Bowlen und Abends gemütlich im Girlshouse zusammensitzen. Am Sonntagmittag ging es dann zum Pinnacles National Monument, einigen Felsmormation, die sich durch die geologischen Gegebenheiten des Feuerrings gebildet hatten. Die Vorbereitung war nicht sehr gut. So kam es, dass wir mit sehr wenig Wasser und ohne Kappen durch die Hitze liefen. Als wir dann wieder an den Autos waren, waren wir alles schlagskaputt und fertig. Am Abend ging es dann noch mal nach Salinas um das MiFi der Girls umzutauschen und im Walmart für die Tortillias einzukaufen.

Am Montag morgen ging es dann weiter mit Arbeiten. Ich ging, wie es im Schichtplan stand, in die Tankfarm, wurde jedoch direkt in den Red-Cellar geschickt, damit ich mich dort für die Lese und ie Betreuung der Weißweine  einarbeiten konnte. So reinigte und desinfizierte ich Montag und Dienstag die Pumpoversysteme an den Rotweinfermentern, bzw. suchte erst die passenden Schläuche und Fittings um sie zu installieren. Am Mittwoch war ich wieder bei den Trucks eingeteilt, dieses mal jedoch um Most zu empfangen. Nach einer Stunde hatten wir dann alles aufgebaut und die Leitungen und Pumpen gereinigt, aber von den Trucks war weit und breit noch nichts zu sehen. So machten wir uns dran einen der Rotweinfermenter, der im Freien steht, zu reinigen. Um zwei Uhr kamen dann auch zwei Trucks, der Rest wurde dann von der Swing-Schicht übernommen. Am Donnerstag ging es dann ans gärvoll machen der Tanks und die am Mittwoch der Most gepumpt wurde und die Zugabe von verschieden Gärhilfen und Schönungen.

Am Freitag wurde in der Winery nicht gearbeitet, dennoch waren alle Mitarbeiter aus allen Schichten da um beim „Beautyfication-Day“ mit zu helfen. In der Winery gab es verschieden Stellen die eine Verschönerung und Pflege benötigten, so wurde zum Beispiel in der Einfahrt eine Mauer gebaut, der Weinberg gepflegt und auf dem ganzen Gelände neuer Rindenmulch verteilt. Im Anschluss an diese Arbeit gab es ein Barbecue mit Ribs und Hähnchenschenkeln.

Für den Freitag Abend hatten wir uns den „Miami Beach Club“ in San Jose ausgesucht. Hier wollten wir unsere, in den abendlichen Tanzstunden von Fernando erworben, Latin-Tanzkünste in der Öffentlichkeit testen. Die Anreise gestaltete sich leider etwas schwierig, da niemand genau wusste wo wir hinmussten und wir auch keine Karte oder Wegbeschreibung mithatten… Nach einigen Runden in San Jose kamen wir dann in unserem Hotel an. Nach einiger Zeit machten wir uns dann auf in den Club und konnten dort noch zwei Stunden tanzen. -.- Die Afterpary fand dann im Hotel statt, bis wir uns alle in die verschieden Betten und Zimmer verteilt hatten. Ich hatte Glück und ein Bett für mich alleine, aber es war immer noch irgendwie zu klein.

Am Samstag morgen machten wir uns dann auf den Weg Nach Santa Cruz an den Strand. Auch wieder mit einigen Umwegen, einigen wird der „Landschaftsmodus“ etwas sagen. ;) Kurz vor Santa Cruz verließ uns dann die Sonne und wir sollten sie auch den ganzen Tag nicht mehr zu Gesicht bekommen. So wurde es nichts mit dem Tag am Strand, bzw. dem Baden im Pazifik. Aber wir sahen uns gemütlich den Beachwalk an, sahen ordentlich amerikanische zu Mittag und gingen über die Wharft, bis wir uns auf den Heimweg machten. Den Abend ließen wir dann gemütlich imGirlshouse in den Morgen ausklingen. Sonntag haben wir dann ruhig angehen lassen und waren erst gegen Abend einkaufen und haben den Kuchen für den Geburtstag von Fernado gebacken. Nach einem Film haben wir dann beschlossen das Fernando ja in Mendoza, seiner Heimt, schon Geburtstag hat, auch wenn es in Kalifornien erst 23:15 war. Und so haben wir ihm gratuliert, damit wir früher ins Bett konnten um uns vor dem morgigen Arbeitstag (also die anderen.  Ich nicht, ich hatte frei, muss dafür aber nächsten Samstag arbeiten) noch etwas von dem anstrengenden Wochenende erholen konnten.

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Die erste Woche

Die erste Arbeitswoche begann mit einer Einführung in der Winery. Es gab viel Papierkram zu erledigen. Hauptsächlich ging es um die Bezahlung und die verschieden Policys in der Wimery, wie Harrasment, Safety und so weiter. Wir waren damit um zwölf fertig. Mittags fuhren wir dann gemeinsam in die Northbridge Mall nach Salinas um uns MiFi’s zu kaufen und Bankkonten einzurichten. Mit dem MiFi gab es keine Probleme und ich nutze es während der Wartezeit in der Bank. Nach kurzer Zeit war ich Konto- und Kartenbesitzer bei der Bank of America. Ein Bankkonto einrichten in den USA geht echt schnell und die Karte bekommt man auch gleich, mit selbst erstelltem Pin.

Am Dienstag wurde in der Firma ein Sicherheitstrainimg abgehalten, an dem wir mit allen Angestellten und Saisonarbeitern teilnahmen. Zu Beginn wurden wir in Gruppen eingeteilt und durchliefen dann alle fünf verschiedenen Stationen. Es ging um allgemeine Sicherheit, Hitzestress, Streching, Umgang mit Chemikalien, Logout/Tagout, das Arbeiten im Tank, Abgesperrte Bereiche, Erste Hilfe und vieles mehr. Das Beste kam zu Schluss, das Training mit dem Feuerlöscher. Nach der Mittagspause wurden wir dann in die verschiedenen Kellerbereich eingeteilt. Ich selbst war im Red Cellar, wo im Herbst die Roten Trauben verarbeitet werden. Uns wurde hauptsächlich alles gezeigt und erklärt, gearbeitet haben wir nichts.

Am Mittwoch morgen gab es das übliche Sicherheitsmetting. Es wird jede Woche abgehalten und diesmal war es hauptsächlich eine Reflexion über den gestrigen Tag und das was dort neu gelernt wurde. Danach ging es wieder in den Fed Cellar, dort starteten wir einen Transfer in die Tankfarm, am anderen Ende des Geländes. Zuerst wurden die Leitungen aufgebaut. Als dann auch die Arbeiter in der Tankfarm mit ihren Vorbereitungen fertig waren reinigten, desinfizierten und spülten wir die Leitung. Die Kommunikation über längere Strecken erfolgt über Funkgeräte. Nach dem wir dann mit dem Pumpen des Wein angefangen hatten, starteten wir die Reinigung der Traubenannahme, welche wir dann mit einigen Breaks bis zum Feierabend fortsetzten. Mittags spielten wir dann gegen die Jungs vom Braggahaus Fußball und gewannen.

Am Donnerstag morgen wurden wir neu eingeteilt. Ich landete in der Tankfarm. Beim allmorgendlichen Meeting wurde ich dann Danny zugeteilt, er ist verantwortlich für das Be- und Entladen der Trucks. Am ersten Tag war es einfach. Wir hatten nur eine Charge auf vier Trucks zu verladen, die auch alle im Laufe des Morgens kamen. Am Nachmittag machten wir uns daran die Fittings in 6″-Schläuche zu hämmern. Hierzu legten wir die Schläuche in Heißes Wasser und hämmerten dann die Fittings in die Schläuche, die wir mit der Gabel des Gabelstaplers fixierten. Nach der Arbeit fuhren wir dann Einkaufen, wenn sich vier Männer jeden Tag Für die Arbeit Sandwiches machen, dann sind zwei Brote gar nichts.

Freitags war ich dann wieder in der Tankfarm. Auch heute waren es wieder vier Trucks, allerdings waren auf der Workorder nur drei verzeihnet, da die zweite Seite nicht angeheftet war. So mussten wir, nachdem wir schon alles gespült und mit dem Abbau der Leitungen begonnen hatten alles wieder herrichten. Wir wurden damit gerade fertig als der Truck kam. Nach dem zweiten Abbau machten wir uns dann wieder anndie Schläuche. Danny hatte bei der Maintenve eine Erhöhung der Temperatr des heißen Wasser angefordert und wir fixierten die Schläuche mit einer zweiten Palette von oben. Damit ging alles besser. Allerdings konnten wir unsere Arbeit nicht beenden, da nicht genügend Schlauchbinder da waren. So machten wir uns ans Housekeeping fürs Wochenende, wir räumten mit den anderen Schläuche, Fittings usw. auf ihren Platz. Außerdem gaben wir Trockeneis in die nicht vollen Tanks, als Oxidationsschutz.
Abends machten wir ein Barbecue im Braggahaus.

Am Samstag morgen fuhren wir nach Monterey. Dort war eine Auktion für hochwertige Autos, die man sich auch einfach so anschauen konnte. Auf dem Heimweg aßen wir im Hometown-Buffet. Danach verbackten wir drei Stunden im Walmart. Abends gingen wir dann noch Bowlen und veranstalteten bei uns im Haus eine „“"Party.

Am Sonntagmittag wollten wir dann nach Arroyo Seco fahren. Allerdings mussten wir erst noch Fernando suchen, unseren argentinischen Mitbewohner. Er hat sich von einem Mexikaner, der die Weinberge um unser Haus bearbeiten und den Garten am Haus pflegt die Gegend zeigen lassen und dabei vergessen uns Bescheid zu sagen und dass wir um 13Ihr losfahren wollen. Nach einer Stunde haben wir die beiden dann beim Bragahaus gefunden. Nach einer Dreiviertel Ytunde Fahrt kamen wir in Arroyo Seco an und wanderten dann noch 45 min zu Gorge. Einem kleinen Becken im Fluss. Dort gingen wir schwimmen und machten uns aber zeitig wieder auf den Heimweg, damit wir noch rechtzeitig zu Sycamors Cellars kommen, einem Weingut, welches auf dem Heimeg liegt. Hier bekamen wir eine komplette Weinprobe. Der Weinmaker war ganz begeistert von uns 18 und verlangte nichts für die Probe.

Damit war die erste Arbeitswoche ereignisreich und unterhaltsam verklungen. Mal sehen was Kalifornien weiterhin so zu bieten hat.

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Winemakers Festival

Am Abend unserer Anreise wurden wir von Jamie, einem unserer Betreuer gefragt ob wir am Wochenende beim Weinmakers Festival helfen wollten. Dies wäre so Tradition und wir dürften auch die Weine kostenlos probieren. Gegen dieses Argument konnten wir uns nicht wehren und sagten zu. So wurden wir am Freitga, den 12.08, von Igor um kurz vor halb neun abgeholt und zur Winery gefahren. Dort wurden wir von Daniel nach Monteres gefahren um des Event vorzubereiten. Unsere Arbeit bestand größten Teils aus Tischen schleppen und Zellten umstellen.
Nach getaner Arbeit und einer Stärkung mit amerikanischer, vegetarischer Pizza fuhr Daniel uns noch an den Pazifikstrand. Trotz des bewölkten Wetters war es dort sehr schön. Und wir lernten nicht zu Nahe ans Wasser zu gehen. Einige Wellen können sehr schnell, viel weiter als die vorherigen kommen. Zum Schwimmen war es etwas zu kalt und der Strand war zwischen den Felsen voller Seegras. Eher ein Platz zum erholen, als zum Spaß haben.

Am Samstag morgen ging es auf dem gleichen Weg wieder nach Monterey. Nun waren mehr Freiwillige Helfer anwesend. Dies führte allerdings im ersten Moment nur zu mehr Cars, als am Vortag. Erst nach einem Meeting und der Einteilung der Freiwilligen ging es etwas geordneter zu und wir waren um 12Uhr mit allem fertig. So konnten wir noch in Ruhe in ein mexikanisches Restaurant Essen gehen. Als wir kurz nach Veranstltungsbeginn, um 13:15, wieder aufs Festivalgelände kämmen, waren wir überrascht wie viele Leute schon da waren. Aber drei Stunden sind auch eine sehr kurze Zeit um sich durch 44 Wieners zu probieren. Und dann war man noch nicht bei den acht Restaurants oder den anderen Ständen. Unsere Aufgabe war das Leeren der Recyclingsäcke und Mülleimer. Dies war eine einfache Aufgabe und ließ uns Zeit einige eine zu probieren. Um vier Uhr begannen wir dann mit dem Aufräumen, auch wenn es bis um kurz nach fünf dauern sollte, bis enlich alles Leute vom Gelände gegangen waren. Der Großteils des Aufräumen war das Wegbringen der leeren Flaschen, die Amis haben in den drei Stunden echt was weggeputzt, da muss sich manches deutsche Weinfest schon anstregenn um diese Menge zu erreichen. Auch mussten alle tische wieder weggeräumt werden, dies ging allerdings schneller als der Aufbau. Um halb sieben machten wir uns dann auf den Heimweg, diesmal durch die Carmel Mountains.

 

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Der zweite Tag

Nach einer erholsamen Nacht wurde ich von den Schreien des Esels von der nahen Farm geweckt. Die Sonne schaffte es nicht mich zu wecken, da sie sich noch hinter dem Nebel befand.
Vor dem Frühstück wurde kalt geduscht. Wie sich später herausstellte war das Erbebenventil am Gastank zu gefallen und so konnte der Boiler uns nicht mit  heißem Wasser versorgen.
Nachdem Frühstück schaute ich mir ein bisschen das Haus und Umgebung an. Die Nachbarschaft war schnell erkundet. Sie besteht aus Chardonnay-Weinbergen und 12 Rindern. Das Haus war früher Teil einer Winery, die alte Scheune und einige Nebengebäude stammen noch aus dieser Zeit. Später wurde die Winery von Robert Mondavi aufgekauft und ging 2005 an Constellation. Seitdem steht es vom Januar bis Juli leer. Vom Juli bis Dezember wohnen hier bis zu 6 Intern.

Nach dem Frühstück ging es zur Winery um Instruktionen für das Drug Screening abzuholen. Durch die Sperrung zweier Ausfahrten in Salinas gestallte sich das Auffinden der medizinischen Einrichtung etwas schwierig, aber dennoch lustig.
Auf dem Heimweg kauften wir dann noch ein. Amerikanische Supermärkte sind echt riesig, genauso wie die darin angebotenen Waren.
Als wir am Haus ankamen, wartete dort ein Techniker auf uns. Er brachte den Heisswasserbolier und den Herd zum laufen.
So konnten wir unser Abendessen, Hühnchen auf Kartoffeln, zu bereiten.
Am Abend ging es dann Früh ins Bett, ein Tribut an den Jetlag

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Mein längster Tag

Mein erster Tag auf dem Weg in die USA begann um viertel vor sieben MESZ. Nach dem Frühstück wurden noch die letzen Sachen gepackt. Hauptsächlich Ladegeräte und Elektronik.
Um 8:33 ging es mit dem Bus los Richtung Frankfurt. In Mainz stieg ich mit meinem Riesen-Trolley, meinem Rucksack und der Fototasche um in die S8 Zum Flughafen. Dort kam ich gegen zehn an und checkte bei United ein. Ich kam gerade noch rechtzeitig, den hinter mir wurde die Schlange immer länger. Dank unsere Kellerwaage hatte ich mit dem Gewicht des Trolleys kein Problem.
Nach dem einchecken machte ich mich auf zur Sicherheitskontrolle. Hier kam ich sehr durch gut, nämlich als Erster in der gerade geöffneten Schleuse. Danach hieß es warten. Als ich am Gate A65 im Terminal 1 ankam und meinen Platz zum warten einnahm dockte gerade die Machine dort an, die um 12:20 nach Washington DC fliegen sollte. Sie sollte ihren Platz aber so schnell nicht verlassen…
Während meiner Wartezeit konnte ich schön Flugzeuge fotografieren, leider kam mir aber kein A-380 vor die Linse. Auch konnte ich beobachten wie sich Techniker am Triebwerk der wartenden Machine zu schaffen machen. Da dachte ich schon das etwas nicht stimmt. Als dann kurz vor Abflug die Passagiere wieder ausstiegen, war klar das etwas nicht stimmte. Kurze Zeit später sah ich dann eine United 747 landen und auf dem Vorfeld parken. Als dann das Boarding begann wurden wir mit Bussen zu dieser 747 gefahren. So waren kurz nach 14:00 Uhr zwar alle Passagiere im Flugzeug, aber es wurden am ihm noch Arbeiten durchgeführt, sodass wir erst mit 50min Verspätung starten konnten.
Beim Start konnte ich noch einen Blick auf meinen früheren Ausbildungsbetrieb, das Weingut Raddeck werfen. Kurz bevor Wolfsheim ins Blickfeld kam sind wir leider schon in die Wolken Eingetaucht.
Der Flug verlief sehr ruhig und das Fernsehprogramm war recht ansehnlich. Die Landung nach rund 11 Stunden war kaum zu spüren. Bei der Immigrationsbehörde wählte ich jedoch die falsche Schlange. Die ersten beiden Personen kammen noch gut durch, aber dann gab es Probleme mit einer italienischen Familie, bzw deren Kindern, und einem älteren russischen Ehepaar, welches kein englisch sprach und verstand. Sie konnten erst nach längerer Suche nach einem russisch sprechenden Reisenden abgefertigt werden. Bei mir lief dann alles reibungslos, auch meinen Koffer erblickte ich hei der Gepäckausgabe sofort.
Allerdings war mein Shuttle ohne mich losgefahren, da ich es um zehn Minuten verpasst habe. Weitere zehn Minuten benötigte ich um ein funktionierendes Telefon zu finden. Fas erste bekam kein Freizeichen, das zweite nahm keine Münzen an, am dritten Apparat konnte ich dann endlich Jamie anrufen, der mich am Absetzpunkt des Shuttles abholen sollte. Er war erfreut, dass ich mich verspätet hatte, den so musste er nur einmal fahren. Denn im nächsten Ahuttle traf ich dann auf meine beiden Mitbewohner aus Italien, Luigi und Milena. Am Ansetzpunkt des Shuttle warteten Jamie und Igor auf uns. Igor war letztes Jahr schon Intern und kam dieses Jahr wieder, ein gutes Zeichen für das Arbeiten bei Constellation, will ich hoffen.
Beide fuhren uns dann in unsere Haus im nirgendwo zwischen den Weinbergen, die früher zur Robert Mondavi Winery gehörten. Nach einer kurzen Hausführung und dem Zeigen der Lebensmittel verabschiedeten sich Igor und Jamie. Da wir das Haus noch für uns alleine hatten nahm sich jeder eines der drei Schlafzimmer. Ich packe noch meinen Koffer und legte mich nach meinem 24-Stunden-Tag ins Bett. Luigi und Milena aßen noch zu Nacht, davon bekam ich aber nicht mehr viel mit, da ich direkt einschlief…

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Reisevorbereitungen 1

Nach dem ich gestern zum ersten Mal meinem Koffer gepackt habe und festgestellt habe, das ich zwar vom Gewicht her keine Probleme habe, aber der Koffer etwas zu klein ist. Heute bekomme ich einen größeren Koffer, in den alles ohne großes Drücken und Pressen hineinpassen sollte. Ansonsten werde ich mir doch noch Vakuumkleidersäcke holen müssen.

Mit den restlichen Vorbereitungen heute morgen läuft es super. Nachdem mein Zahnarzt die letzten drei Wochen in Urlaub war, habe ich heute Mitte noch einen Termin bekommen. Auch meine Dollars konnte ich heute morgen von der Bank abholen. Und gerade kamen mit der Post meine ADACPlus-Karte und meine neue Kreditkarte, die ich am Donnerstag bestellt habe. Ich würde euch den PIn jetzt gerne verraten, aber der kommt erst in zwei Wochen. ;)

So, nun geht es ans kopieren und einscannen der Reisedokumente, ein Arbeit die ich hoffentlich umsonst machen werde.

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Wir brauchen DEINE Unterschrift

Nach zwei Jahren der passiven Mitgliedschaft bei der Piratenpartei, habe ich jetzt endlich Zeit mich im Landtagswahlkampf  2011 in Rheinland-Pfalz zu engagieren. Damit ich mich auch wirklich engagieren kann benötigen wir aber noch Unterstützungsunterschriften, um überhaupt bei der Landtagswahl zugelassen zu werden. 

Deswegen, wenn ihr aus Rheinland-Pfalz kommt, bitte auf das Bild klicken, Formular ausdrucken und abschicken.  Mit dem Ausfüllen des Formulars geht ihr keine Verpflichtungen ein. Ihr könnt am 27.03.2011 wählen was ihr wollt und sorgt für mehr Demokratie auf dem Wahlzettel.

Ich bin damals über die Zenzursula-Debatte und die Europawahl auf die PIRATEN aufmerksam geworden. Sie waren damals für mich die einzige wählbare Partei, die meine Interesses als Digital-Native vertreten hat. Und die Wahrung meiner Grund- und Bürgerrechte, die Schaffung eines, für Künstler, Verwerter und Käufer, gerechten Urheberschutzgesetzes, sowie die Abschaffung von Patenten auf Software, Geschäftsideen und insbesondere Pflanzen und Lebewesen, sind für mich nur einige weitere Punkte die Piraten zu unterstützen und in die Landtage zu bringen.

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Auferstehung

Ich bin neulich beim Durchgehen meiner Lesezeichen auf meinen Blog gestoßen, der leider schon im „Säuglingsalter“ beinahe von uns gegangen wäre. Der Herbst 2010 ist aufgrund seiner schwierigen Erntebdinungen bestimmt mal wieder einen Eintrag wert. Auch die Jungweinprobe, mein letzter Post 2009, ist für November in der Planung.

So jetzt widme ich mich wieder meiner Vorlesung und den Unterlagsrebsorten

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Jungweinprobe 2009

Am Donnerstag Nachmittag habe ich mit eine paar Kommilitonen bei uns im Lager eine Jungweinprobe des gesamten Jahrgang veranstaltet.

Leider fiel am Freitag einiges in Geisenheim aus, so dass wir nur 7 Probanden waren, nichts desto trotz Haben wir alle Weine probiert.

Die Müller-Thurgaus waren durchweg positiv, die Silvaner auch. Nur die Weine die nicht ganz durchgegoren sind schmecken noch ein wenig verhalten, das gleiche Bild ergibt sich beim Grau Burgunder. Weißburgunder, Chardonnay, Scheurebe, Faber und Kerner fanden auch guten Anklang. Nur der Morio Muskat schmeckten den Damen nicht, was aber an der Bukettreiche liegt, die sie nicht mögen. Bei den Rieslingen zeigte sich das sie bald geschwefelt werden müssen. Mein Riesling, den ich das ganze Jahr über mit neu gelernte weinbaulichen Maßnahmen gepflegt habe, kam sehr gut an. Gelobt wurden vor allem seine Exotic und Citrusfrucht, allerdings wurden die Pfirsicharomen vermisst.

Bei den Auslesen(Silvaner, Riesling und Müller Thurgau) waren alle von der Dichte und Fruchtigkeit der Wein überrascht. Vor allem der Müller Thurgau überraschte positiv. Auch Huxel Auslese und Optima Berrenauslese wußten zu gefallen, wenn auch nur bei den männlichen Probanden, bei den Dammen gab es das bekannte Bukettproblem.

Die Rotweinproben wurden allesamt auf den ersten Blick für Dornfelder, Regent, Merlot oder andere Hochfarbige Sorten gehalten. Jedoch handelte es sich auch um Portugieser und Spätburgunder, den dank der geringen Ernte und dem guten Wetter konnten alle gut Farbe ansetzen.

Die Portugieser wussten zu überzeugen, sind für ihren geplanten Einsatz als Literwein aber fast schon zu kräftig unddicht. Der Spätburgunder fiel auch mit kräftiger Farbe und einer unglaublichen Fruchtihkeit auf. Beim Dornfelder wurde es dann interresant. Die Literware war schon überzeugend, doch konnte nicht an die Classic anschlißen. Hierbei handelte es sich um eine Partie, welche nach der Maischegärung je zur Halfte in ein Holzfass und einen GfK-Tank kamen. Man konnte kaum glauben, das beide Weine sich nach so kurzer Zeit schon so unterschiedlich entwickelt haben. Ich freue mich jetzt schon auf den Dornfelder Classic 2009. Beim Regent kamen wir selbst dieses Jahr mit nur 2( in Worten ZWEI) Pfalanzenschutzbehandlungen aus. Der Wein entwickelt ein schönes Himbeeraroma, welches ich am Regent so schätze. Unsere Cabernet Mitos muss allerdings noch lange im Holzfass bleiben, denn er ist total von Herbstoffen geprägt, aber auch die anderen Rotweine werden nicht vor Mai gefüllt.

Nach der Probe gab es dann noch, als Grundlage für die Freakshowparty im Kosakenschloss/Geisenheim, Schmalzbrote und Pizzabrötchen.

Einen besonderen Dank möchte ich Lucas, Caro, Moritz, Bibi und Thomas aussprechen, und natürlich auch meinem Vater, der Morgens die ganzen Proben für uns gezogen hat.

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Stafetten

Aus aktuellen Anlass hier mal eine kleine Erklärung, für alle Verbindungsstudenten, die es eigentlich wissen sollten, ins besondere  frisch geburschte Chargen:

 

Grundsatz:

Zwei Teams trinken eine gleiche Anzahl von Gemäßen. Die Größe und der Inhalt des Gemäß sind den geltenden Comment anzupassen. Auf Wunsch kann ein Lösungswort vereinbart werden.

 

Ablauf:

Auf Kommando des Unparteiischen ergreifen die ersten Trinker jeden Teams ihre Gemäße und ziehen Ex. Sobald das Gemäß des ersten den Untergrund berührt, meistens Tisch oder Boden, darf der zweite Trinker des Teams sein Gemäß ergreifen uns Ex ziehen. Dies geht weiter bis zum letzen Trinker des Teams. Es gewinnt die Seite, welche zuerst alle Gemäß ordnungsgemäß geelert hat. Sollte ein Losungswort vereinbart sein, gewinnt die Seite, die es als Erste fehlerfrei aufsagt. Dies soll die geistigen Fähigkeiten  der Trinkenden anregen.

 

Variationen

Die häufigste Variation der Stafette ist die Telefonstafette. Hierbei sind bei Parteien räumlich getrennt und die Kommandos und Losungswörter werden per Telefon übermittelt. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, das nicht nur die Durchführung einer Stafette am Telefon erfolgt, sondern die komplette Stafette fernmeldetechnisch unterstütz abläuft.

Bei einer ungleichen Anzahl von Trinkenden, müssen die Trinkenden auf der zahlenmäßige unterlegenen Seite, die überzähligen Gemäße untereinander aufteilen.

 

Diese Grundsätze sollten eigentlich von Fuxmajor während der Fuxenstunden gelehrt und auch einmal geübt werden.

 

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